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Anfang August 2018 hat die aus Georgien stämmige Madina Ankosi das Training am Regionalen Leistungszentrums Rhythmische Gymnastik Ostschweiz (RLZ RG Ost) übernommen. Sie sieht in der noch jungen Ostschweizer Kaderschmiede ein grosses Entwicklungspotential. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit dem Trainerteam sowie den Athletinnen und ihren Eltern, aber auch in der Zusammenarbeit mit den Trägervereinen ein sportliches wie auch familiäres Umfeld zu schaffen, in dem sich Talente optimal entfalten können.

Das Aufgabengebiet der Cheftrainerin am RLZ RG Ost umfasst unter anderem die Organisation und Koordination des Trainingsbetriebes, die fachtechnische Ausbildung der Gymnastinnen des RLZ RG Ost, die Vorbereitung und Betreuung auf nationale und internationale Wettkämpfe sowie auf die Qualifikation in die schweizerischen Kader.
„Madina Ankosi verfügt über sehr gute Kenntnisse der nationalen und internationalen Anforderungen in der Rhythmischen Gymnastik sowie viel Erfahrung in der Ausbildung von Gymnastinnen aller Programmklassen“, sagt Jürg Litscher, Vorstandsmitglied des RLZ RG Ost. Ankosi war Mitglied der RG-Nationalmannschaft der damaligen UdSSR (Sowjetunion). Von 1995 bis 2010 arbeitete sie als Trainerin in Deutschland. Im Jahr 2010 wechselte sie an das Regionale Leistungszentrum Zürich, wo sie bis Sommer 2017 als Trainerin tätig war. Zudem war Ankosi von 2012 bis 2013 nationale Trainerin der Schweizer Juniorinnen.
 
Zusammenspiel aller Bezugsgruppen
Aktuell wird Madina Ankosi von Marina Dell als Hilfsleiterin unterstützt. Die neue Cheftrainerin sieht im 2014 gegründeten RLZ RG Ost aber noch viel Potential und ist hochmotiviert, bei der Weiterentwicklung mitzuhelfen. «Unter anderem möchte ich den Trainingsbetrieb weiter ausbauen, die Zusammenarbeit mit den Trägervereinen intensivieren und das RLZ RG Ost als ein qualitativ hochstehender Trainingsort für den Spitzensport-Nachwuchs besser positionieren», sagt Madina Ankosi. Doch letztlich hängt der Erfolg vor allem vom Zusammenspiel zwischen der Athletin, ihren Eltern und den Trainerinnen ab. «Nur wenn die Zusammenarbeit
 reibungslos harmoniert, kann sich auch das Durchhaltevermögen entfalten, das nötig ist, um im Leistungssport an die Spitze zu gelangen», so Ankosi.

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